Aktuelles aus der AG

Lüchow - Dannenberg - Gartow


Bitte besuchen Sie reglmäßig unsere Seite. Wir informieren Sie hier, in welcher Form die angekündigten Veranstaltungen während der Corona-Pandemie stattfinden. Bleiben Sie gesund!


Liebe Züchterinnen und Züchter, der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow wünscht Ihnen für die neue Saison viel Erfolg im Stall. 

Der Video- und Fototermin für den 37. Dannenberger Pferdeverkaufstag steht fest! Am Sonnabend, den 15.10.2022 werden am Vormittag die Verkaufspferde im Freispringen abgelichtet, am Nachmittag folgen die Dressurpferde unter dem Sattel. Der Termin findet auf dem Sattelhof Steffen in Nebenstedt statt.

 

 Fotos: B. Helmcke und G. Jahncke - 17. August 2022


Züchteranschreiben mit Informationen zum Veranstaltungsablauf sowie Anmeldeformular

  • „…vom Allerfeinsten“

      Lüneburger Elite-Championat: Diamant de Cador-Sohn gewinnt Klasse der springbetonten Fohlen

 

 

Machte der hiesigen Hannoveraner-Zucht alle Ehre: Der Diamant de Cador-Sohn aus der Zucht von Uwe Brennenstuhl wurde auf der Bezirksschau mit dem Titel „Bestes Springfohlen“ ausgezeichnet.

 

„Ultramoderner Typ, Bewegungen vom Allerfeinsten, selbstbewusst“, da kam Gerd Sosath am Sonntagvormittag aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Der Hengsthalter aus Lemwerder und seine beiden Richterkollegen bewerteten den Diamant de Cador/Perigueux-Sohn aus der Zucht von Uwe Brennenstuhl, Lüchow, mit einer glatten 9. Damit kürte die Jury den Sieger der hiesigen Fohlenschau zum höchstbenoteten Starter der springbetonten Fohlen des Lüneburger Elite-Championats.

 

Am Vormittag sorgte bereits die von Heike Vieregge gezogene Fürstbischof/Sir Donnerhall-Tochter für Furore. Die Braune mit Box in Groß Gusborn holte den Reservesieg in der zweiten Abteilung der dreijährigen Dressurstuten. „Seit der Stutenschau Anfang Mai in Nebenstedt hat sich die Stute toll entwickelt“, stellte Hubertus Trapp, Vorsitzender des Pferdezuchtvereins Dannenberg, anerkennend fest. Auf der hiesigen Stutenschau war Fara, so der Name der Stute, Reservesiegerin der Dreijährigen mit Prüfung geworden.

 

Den Sprung auf Platz drei ihrer Abteilung mit der Wertnote 8,17 schaffte die Lüchower Reservesiegerin der dressurbetonten Stutfohlen. Züchter der Vidar-Tochter aus einer Hofrat/T.-Mutter (T. steht für Trakehner) ist Karl-Heinz Kruse. Der Stoetzer ist seit kurzem Mitglied im Dannenberger Verein.

 

Besonders feierlich kam die Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Lüneburger Bezirksverbandes daher. Nicht nur, dass die Schau der besten Stuten, Stutenfamilien und Fohlen diesmal auf dem Turnierplatz in Luhmühlen stattfand, es wurden auch mehr Stuten gezeigt. Die 17 zum Bezirksverband gehörigen Vereine präsentierten Stuten im Alter von zwei bis sechs Jahren. Für die Arbeitsgemeinschaft der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow starteten drei Stuten und drei Fohlen. Die oben genannten landeten auf Medaillenplätzen. Der Diamant de Cador-Sohn ist für die Luhmühlener Fohlenauktion im September zu gelassen.

Text und Foto: B. Helmcke – 10. Juli 2022


  • „Strahlemann aus leistungsorientierter Zucht“

      Tagessieger der Hannoveraner-Fohlenschau stammt aus Zuchtstall Brennenstuhl – das beste Ponyfohlen hat Miriam Steffen
      gezogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto links: Gesamtsieger der Fohlenschau wurde der springbetont gezogene Diamant de Cador-Sohn aus dem Stall Brennenstuhl bei Lüchow.

Foto rechts: Der AG-Vorsitzende Thomas Kaiser (v. links) gratuliert Uwe Brennenstuhl.


„Einen Strahlemann aus leistungsorientierter Zucht“ nannte Jürgen Stuhtmann den von Uwe Brennenstuhl gezogenen Diamant de Cador-Sohn. Das Richter-Trio honorierte den Auftritt des Hengstfohlens auf der gemeinsamen Schau der Pferdezuchtvereine (PZV) Lüchow, Dannenberg und Gartow mit der Wertnote 9,00. Als klar war, dass er mit diesem Ergebnis sowohl springbetonter Sieger als auch Tagessieger ist, weilte das Fohlen längst wieder in seiner Box in der Nähe von Lüchow. Die Siegerschärpe hängte Thomas Kaiser, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der hiesigen PZV, unter dem Applaus der zahlreichen Zuschauer kurzerhand seinem Züchter um.

„Wir haben viele Fohlen aus sporterprobten Stutenstämmen mit stabiler Fesselung und Oberlinie gesehen“, resümierte Stuhtmann über die Veranstaltung auf dem Lüchower Mehrzweckplatz. „… und mit gutem Interieur. Da müssen wir in der Zucht wieder hin“, ergänzte Hermann Jürgen Rump, Richterkollege und erster Vorsitzender des PZV Aller-Leine. Neu als Richter dabei war Rolf Netzband aus Mahlsdorf. Zusammen beurteilten sie 39 Nachkommen von 31 Hengsten. Davon sicherte sich Stuhtmann von der Gemeinschaft der PZV Lüneburg Nord acht Fohlen für die Luhmühlener Auktion.


So sieht der Sieger der Pony- und Kleinpferde-Abteilung aus. Züchterin und Besitzerin des Hengstfohlens von FS Numero Uno ist Miriam Steffen aus Nebenstedt.

 

Zwischen Spring- und Dressurfohlen waren die Ponyfohlen an der Reihe. Alle acht vorgestellten Fohlen der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover wurden von dem Richter-Duo Martina Doose und Jürgen Kolodinski registriert und mit einem 1. Preis bedacht. Um den Sieger zu ermitteln, schickten die beiden Vorstandsmitglieder der Regionalgruppe Lüneburg die zwei höchstbewerteten Fohlen ins Stechen. Am Ende gewann ein Nachkomme von FS Numero Uno/Cosmopolitan aus der Zucht von Miriam Steffen aus Nebenstedt. Der bewegungsstarke Fuchs gehört der Rasse Deutsches Reitpony an. Hier geht es zur Ergebnisliste aller Abteilungen!

Text und Fotos: B. Helmcke – 27. Juni 2022


Katalog Fohlenschau in Lüchow 2022

Meldungen Ponys Fohlenschau in Lüchow 2022

  • „Eine starke Gemeinschaft“

      Pferdezuchtverein Dannenberg: Urkunden für erfolgreiche Züchter, Vorstand einstimmig wiedergewählt, neuer Geschäftsführer

  

Gastredner Helmut Bäßmann (von rechts) freut sich mit den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Hubertus Trapp, dem neuen Geschäftsführer Marc Hermanski, Heino Grabow, der scheidenden Geschäftsführerin Gitta Stute, Gesine Jahncke und Jan Steffen. Für züchterische Erfolge ausgezeichnet wurden Wilhelm Carmienke und Barbara Biel.

 

„Ihr stellt einiges auf die Beine und seid eine starke Gemeinschaft“, kommentierte Helmut Bäßmann den Jahresrückblick von Hubertus Trapp auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Pferdezuchtvereins (PZV) Dannenberg. Bäßmann ist der neue Vorsitzende des Lüneburger Bezirksverbandes. Er war nach Damnatz gekommen, um sich Anregung für seine Arbeit von der Basis zu holen.

 

In seinem Rückblick stellte Trapp die Erfolge der Dannenberger Züchterinnen und Züchter heraus. Der erste Vorsitzende erinnerte die Besucher im Hotel Steinhagen an das höchstbenotete Pferd des Dannenberger Freispringwettbewerbs. Die Qualito/Asti´s Amsterdam-Tochter war die Siegerin der Fünf- bis Sechsjährigen und stammt aus der Zucht von Anja Sauer aus Groß Gusborn. Auch der dritte Platz in der Abteilung ging an Familie Sauer/Struck. Hier landete eine von Tochter Jörne gezogene Stute. Die Medaillenplätze in den jüngeren Abteilungen waren ebenfalls fest in Dannenberger Hand. Erster und zweiter Platz der Vierjährigen gingen an Pferde aus der Zucht von Neumitglied Joachim Winter und des Schweizers Roberto Girao. Hier siegte eine Grey Top/Contendro-Stute. Den Reservesieg in der Abteilung der Dreijährigen trug wiederum eine von Joachim Winter gezüchtete Stute davon.

 

Ein glückliches Händchen bei der Anpaarung hatte Heike Vieregge aus Groß Gusborn. Ihre Dreijährige von Fürstbischof/Sir Donnerhall erzielte auf der Stutenprüfung in Nebenstedt die höchste Note für die Grundgangarten. Die höchste Springnote erhielt eine Stolzenberg/Corrado-Mutter von der Zuchtgemeinschaft (ZG) Steffen & Hermanski aus Nebenstedt.

 

Einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurden Trapp, dessen Stellvertreter Steffen sowie die Vorstandskollegen Gesine Jahncke, Jasmin Deegen-Miest und Heino Grabow. Gitta Stute schloss die Vereinskasse am 31.12.2021 mit einer positiven Differenz zum Vorjahr von 1335 Euro ab. Die Anzahl aller im PZV Dannenberg organisierten Züchter beträgt 101, davon sind 44 Mitglieder aktiv. Die Anzahl der eingetragenen Stuten ist 93. Nach dem Bericht übergab die langjährige Geschäftsführerin ihr Amt aus persönlichen Gründen an Marc Hermanski. Sie wünschte dem Züchter und gelernten Kaufmann alles Gute. „Ich habe die Vereinsgeschäfte sehr gerne geführt“, so Gitta Stute.

 

Ehrenurkunden für die von ihnen gezogenen Hannoveraner-Prämienanwärterinnen gab es für Barbara Biel aus Quickborn, Andreas Werner aus Lübzow und die ZG Kerstin und Wilhelm Carmienke aus Platenlaase.

 

„Ein aktives Vereinsleben wie bei euch ist keine Selbstverständlichkeit“, versicherte Bäßmann. Die neue Generation Züchter sehe den Verband mehr als Dienstleister, erklärte der auch seit kurzem auf Verbandsebene für die Züchterbindung zuständige Gastredner. Anregungen, wofür er sich einsetzten sollte, hatten die Dannenberger Züchter schnell parat – zum Beispiel Weidetierprämien für Pferdehalter, bessere Kontrolle in Sachen Tierschutz, zeitnahe Ausstellung von Ehrenurkunden.

Text und Foto: B. Helmcke – 24. Mai 2022

  • Besser geht nicht

      Hannoveraner-Stutenprüfung und -schau: Springstute „September“ gewinnt die Stutenschau - neun Prämienanwartschaften

      verliehen

 

Die Stakkato-Tochter aus der Zucht von Katrin Strathusen (Foto) ist die Siegerin der diesjährigen Stutenschau in Nebenstedt. Über den Erfolg seiner Züchterkollegin freut sich Jan Glaubitt.

 

Runde um Runde ziehen die fünf Klassensiegerinnen (Ergebnisliste!) an den Richtern vorbei, dann steht es fest: Der Titel „Beste Stute der Schau“ geht an die Stakkato-Tochter mit dem schönen Namen September. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, sagt ihre Züchterin Katrin Strathusen überglücklich.


Die Klassensiegerin der „Dreijährigen ohne Prüfung“ vereine alle Eigenschaften eines modernen Springpferdes, kommentierte Ulrich Hahne die Wahl der Schausiegerin. Sie sei eine patente Stute mit gutem Grundgangarten und clever am Sprung, so der Zuchtleiter des Hannoveraner-Verbands weiter. Überhaupt gefalle ihm sehr, dass die hiesigen Stuten altersgemäß entwickelt und ausgebildet seien.


Die Zuchtstutenprüfung hat „September“ noch nicht absolviert. Sie ist freigesprungen. So konnte sich die Jury aus Hahne, Turnierrichterin Anna von Holten-Jungheit, dem Celler Landstallmeister Dr. Axel Brockmann sowie Präsidiumsmitglied Hergen Forkert vom Hannoveraner-Verband ein Bild von Manier, Vermögen und Intelligenz der Stute am Sprung machen. Ein neues Angebot für Springstuten, die - wird lediglich der Schritt und Trab auf der Dreiecksbahn bewertet – veranlagungsgemäß häufig schlechter abschneiden als Dressurstuten. Außer „September“ wurde eine weitere der zwölf reinen Schaustuten mit dem begehrten Namenszusatz „Hannoveraner-Prämienanwärterin“ ausgezeichnet.


Wie die Schau am Nachmittag war auch die Zuchtstutenprüfung am Vormittag gut besucht. Auf dem Gelände des Sattelhofs Steffen in Nebenstedt bei Dannenberg waren ständig schätzungsweise 70 Personen anwesend. Dem Urteil der Richter und des Testreiters Gerold Gögele unterzogen sich insgesamt 17 Prüfungsstuten, von denen sieben die Hannoveraner-Prämienanwartschaft erhielten. Mit einer 8,17 erzielte die Fürstbischof/Sir Donnerhall-Tochter aus der Zucht von Heike Vieregge aus Groß Gusborn die höchste Prüfungsnote für die Grundgangarten. Die höchste Springnote von 8,83 vergab die Jury an eine Tochter des Hengstes Stolzenberg aus einer Corrado I-Mutter der Zuchtgemeinschaft Steffen & Hermanski aus Nebenstedt.


„Wir haben viel Lob für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bekommen. Mit dem großzügigen zusätzlichen Schauplatz in Hallennähe haben wir uns noch einmal gesteigert“, freute sich Thomas Kaiser, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der PZV Lüchow, Dannenberg und Gartow. Noch mehr Fotos von der Veranstaltung gibt es hier!

Text und Foto: B. Helmcke – 12. Mai 2022


Katalog Stutenprüfung und -schau in Nebenstedt 2022

  • Lüchower Pferdezüchter: gut aufgestellt und engagiert

      Thomas Kaiser im Amt bestätigt – erfolgreiche Züchter geehrt

Thomas Kaiser (rechts) ehrte Uwe Brennenstuhl und Dr. Bianca Helmcke für ihre besonderen züchterischen Erfolge. Zu Gast war der Geschäftsführer des Hannoveraner-Verbands Wilken Treu (hinten)


„Wir sind engagiert“, so könnte das Motto des Pferdezuchtvereins Lüchow (PZV) lauten, denn der Verein sei insgesamt sehr gut aufgestellt und könne stolz auf seine Leistungen sein. Dieses Lob erhielt der Verein im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung unlängst im Gasthaus Sültemeier in Dünsche von den anwesenden Gästen sowie von Gestüthauptwärter Eckhart Wrede. Denn der Fachmann in Sachen Pferdezucht, der zurzeit wieder in Splietau die Deckstelle betreut, werde oft gefragt, warum es mit den Schauen in Lüchow-Dannenberg vergleichsweise so gut laufe. „Die Plätze sind super geeignet und gut vorbereitet. Die Organisation und nicht zuletzt das Engagement stimmen“, betonte Wrede.

Das Organisieren von Schauen ist aber nur ein Teil der Aufgaben, die der Verein übernimmt. Neben den Stuten- und Fohlenpräsentationen kommen noch der jährliche Freispringwettbewerb, die internen Schauen sowie die Durchführung des Verkaufstags hinzu. „An den meisten Veranstaltungen sind natürlich auch die anderen Zuchtvereine beteiligt. Aber ich denke, wir haben ein vielfältiges Programm für unsere Mitglieder“, erklärte Geschäftsführerin Bianca Helmcke.

Aus den Jahresberichten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gehe hervor, dass so manches Pferd aus dem Kreisgebiet auch internationale Erfolge vorweisen könne, wie beispielsweise eine Stute des Vorstandsmitglieds Jörn Masche, die mit einer Lebensgewinnsumme von 530000 Euro erfolgreich im Springsport unterwegs und mittlerweile in Amerika zu Hause ist. Geritten wird dieses Pferd von der Tochter des New Yorker Bürgermeisters“, informierte Vorsitzender Thomas Kaiser. Christa Marklewitz, Jörg Sültemeier und Thomas Kaiser sowie die Züchtergemeinschaft Goltz/Jirjahn züchteten ebenfalls Pferde, die international erfolgreich im Sport eingesetzt werden.

Der Grundstein für solche Erfolge liegt in der Zucht. Die Züchter aus dem Kreisgebiet seien allesamt engagiert und gleichermaßen erfolgreich, betonte auch der anwesende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Lüneburg Nord Jürgen Stuhtmann. Daher gab es auch wieder einige Mitglieder aus dem Verein, der immerhin 124 Mitglieder mit 131 eingetragenen Stuten zählt, zu ehren.

Auf der Stutenschau im vergangenen Jahr erhielten fünf Stuten des PZV eine Urkunde für die Anwartschaft auf eine Hannoveraner Prämie vom Hannoveraner Verband. Geehrt wurden Dr. Bianca Helmcke, Sarah und Jan Glaubitt sowie Uwe Brennenstuhl, der zudem einen besonderen Zinnteller bekam. Denn der Lüchower stellte das beste springbetonte und das beste dressurbetonte Fohlen vor. Zudem stellte er mit einer Mutter und zwei Töchtern die Siegerfamilie.
Zur Wahl stand das Amt des Vorsitzenden, der einstimmig bestätigt wurde. Zudem habe der Verein ein gesundes Polster, wie Helmcke informierte, denn der Kassenstand wies eine positive Differenz von 700 Euro zum 31. Dezember 2021 auf. Zu Gast war der Geschäftsführer des Hannoveraner Verbands Wilken Treu, der unter anderem über aktuelle Regelungen bei Hengstleistungsprüfungen berichtete.

Text und Foto: A. Beckmann – 5. Mai 2022


  • Dannenberger Springpferde begeistern

      Anja Sauer gewinnt 13. Freispringwettbewerb mit Qualito-Tochter



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das höchstbenotete Pferd des Tages heißt Quba Libre. Auf dem linken Foto ist die Qualito-Tochter mit Richter Heinz Meyer und Vorführerin Anna Steffen zu sehen. Ihre Ausstellerin ist Anja Sauer aus Groß Gusborn.


Mit Applaus quittierte das Publikum den Auftritt der Qualito/Asti’s Amsterdam-Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Anja Sauer. Die Braune begeisterte durch Souveränität, Springtechnik und -vermögen. Am Ende der Veranstaltung stand fest, Quba Libre, so der Name der Stute, ist nicht nur Siegerin der 5- bis 6-Jährigen, sondern auch Tagessiegerin des 13. Dannenberger Freispringwettbewerbs. Kein anderes Pferd hatte eine höhere Bewertung als 26,6 Punkte.


„Respekt! Wir haben wieder interessante Pferde gesehen“, resümierte Pico Hannöver. Seit Jahren richtet der Ausbilder regelmäßig zusammen mit Heinz Meyer den Dannenberger Freispringwettbewerb. In diesem Jahr war die Starterzahl mit 20 Pferden geringer als beim letzten Mal. „Der Qualität tat dies keinen Abbruch“, so Meyer, Körkommissar des Springpferde-Stammbuchs Zangersheide.


Die Abteilung der Vierjährigen gewann eine Tochter des Hengstes Grey Top aus einer Contendro I-Mutter. Ausgestellt wurde die Stute von Hauptsattelmeister Joachim Winter, der seit kurzem Mitglied im Dannenberg Pferdezuchtverein (PZV) ist. In der sorgfältig hergerichteten Reithalle des Sattelhofs Steffen beeindruckte der Youngster vor allem durch seinen enormen Abdruck am Sprung.


An die Spitze der Dreijährigen setzte das Richter-Duo eine Stute von Perigueux/For Feeling. Den Fuchs aus der Zucht von Familie Heuer lobte Hannöver als „sehr sportlich mit Potential für den schweren Parcours“.


Die Tagessiegerin eingerechnet landeten drei von drei im Wettbewerb startenden Nachkommen des Celler Landbeschälers Qualito auf Medaillenplätzen.


Thomas Kaiser, Vorsitzender des PZV Lüchow, steht seit Anfang des Jahres wieder turnusmäßig der veranstaltenden Arbeitsgemeinschaft (AG) der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow vor. Er freute sich, auch auswärtige Gäste begrüßen zu dürfen - darunter der Kundenberater für Springpferde des Hannoveraner-Verbands Steffen Werner sowie eine Käufergruppe aus Baden-Württemberg, die keinen AG-Freispringwettbewerb auslässt. Apropos „Käufe“: „Die Kontakte sind geknüpft, es wird gehandelt“, so der Vorsitzende des Dannenberger PZV Hubertus Trapp. Hier geht es zur Starter - und Ergebnisliste!

Text und Foto: B. Helmcke – 5. April 2022


  • Top-Preise für Dressurnachwuchs

      Luhmühlener Fohlenauktion erstmals online

 

 

Isidor kam auf der Luhmühlener Fohlenauktion für 10250 Euro unter den Hammer. Das Foto zeigt den „In My Mind“-Sohn aus der Zucht von Jutta Heinemann bei der Ehrenrunde auf der Lüchower Fohlenschau.


Eigentlich sind der Lüchower, Dannenberger und Gartower Pferdezuchtverein (PZV) für ihre Springpferdezucht berühmt. Auf der 29. Luhmühlener Fohlenauktion erzielten jedoch drei Dressurfohlen Top-Preise zwischen 10000 und 10750 Euro. Einer davon heißt Isidor und war Abteilungssieger auf der Lüchower Fohlenschau. Der von Jutta Heinemann aus Vietze gezogene „In My Mind“-Sohn aus einer Spörcken-Mutter wechselte in den Besitz eines Hengstaufzüchters aus dem Raum Diepholz.


Ebenfalls für eine Karriere als Deckhengst vorgesehen ist das dressurbetonte Hannoveraner-Fohlen der Zuchtgemeinschaft (ZG) Masche & Klopp. Die beiden Tülauer hatten ihre Sir-Donnerhall I-Stute mit dem Hengst Maracaná angepaart. Anne Klopp und Jörn Masche sind Mitglieder des PZV Lüchow. Heiß begehrt auch der letzte der drei: ein Vaderland/Fürstenball-Sohn aus dem Besitz der ZG Kaiser & Haebler aus Lüsen. Das von Otto Schillmann aus Köhlen gezogene Fohlen wurde als Reservesieger auf der Lüchower Schau gleich hinter Isidor platziert. Beide Fohlen hat sich eine Hengstaufzüchterin aus Süddeutschland gesichert.


Das teuerste Springfohlen eines Mitglieds der hiesigen Vereine hat Udo Pflaum aus Kaulitz gezogen. Das Askari/Convoi-Fohlen wechselt für 7000 Euro in den Stall eines internationalen Springreiters aus der Region Lüneburg. Ganze 6500 Euro war einer Familie von Vielseitigkeitsreitern der Gesamtsieger der Lüchower Fohlenschau wert. Das High Level/Likoto xx aus der Zucht von Matthias Vorreier aus Aulosen zieht demnächst in die Nähe von Osnabrück um. Pflaum ist Mitglied im Lüchower PVZ, Vorreier im Gartower Verein.


Pandemiebedingt wurde die Versteigerung erstmalig online durchgeführt. Das durchschnittliche Gebot belief sich auf 7068 Euro. Die Preisspitze der 45 Fohlen umfassenden Kollektion war 15750 Euro. „Trotz des Erfolgs der Onlineauktion wollen wir wieder zurück in die Auktionshalle, denn der persönliche Kundenkontakt ist unsere Stärke“, erklärte Vorreier. Vorstellbar als künftiges Konzept sei eine Hybridauktion, die beide Aspekte vereine, so das Vorstandsmitglied der veranstaltenden Arbeitsgemeinschaft der Pferdezuchtvereine Lüneburg Nord weiter.

Text und Foto: B. Helmcke – 17. September 2021


  • Steckenpferd 2.0
    Jungzüchter-Trainingstag mit Trendsport Hobby Horsing

 

Als die Glocke die Springprüfung einläutet, reitet Noah auf seinem Rappen (Foto oben rechts) in den Parcours ein. Den Oxer nehmen sie mit Bravour, die Mauer sowieso, nur am Wassergraben kommen sie etwas ins Straucheln. Bei ihrer Runde wehen die Haare des Vierjährigen und die Mähne seines Steckenpferdes um die Wette: Der Hannoveraner Jungzüchter vom PZV Luhmühlen gibt alles.


Auf halben Besenstielen mit Pferdeköpfchen aus Stoff zu reiten – das hat sich zu einem Sport gemausert. Er stammt ursprünglich aus Finnland und ist dort so populär, dass es sogar eine nationale Meisterschaft gibt. Beim sogenannten Hobby Horsing werden mit Steckenpferden die Bewegungsabläufe des Dressur- und Springreitens simuliert. Der Name des Trendsports ist vom englischen „Hobby Horse“ abgeleitet – was übersetzt Steckenpferd heißt.


Birgit Stute (Foto unten rechts) war begeistert als sie das erste Mal von Hobby Horsing im Fernsehen erfuhr. Schon länger hatte die Jungzüchtersprecherin der Pferdezucht-AG nach einer Möglichkeit gesucht, die Juniorzüchter noch effektiver - und erst einmal ohne Pferd - auf die Wettbewerbe vorzubereiten. „Kondition, Koordination sowie die Wahrnehmung der eigenen Motorik und die des Pferdes werden durch Hobby Horsing hervorragend trainiert“, so Birgit Stute. Was lag da näher, als die neu entdeckte Fun-Sportart jüngst auf dem Trainingstag im Dannenberger auszuprobieren?


„Wir haben Tränen gelacht“, berichtete die Jungzüchtersprecherin aus Breese in der Marsch weiter. Aus alten Satteldecken, Reithosen und Halftern hat sie 16 Steckenpferde selbst gefertigt. Wer mit Hilfe des mitgeschickten Schnittmusters kein eigenes Hobby Horse zustande gebracht hatte, durfte sich eins der Prachtexemplare für die Prüfungen ausleihen.


Bei solch großer Begeisterung für Reitsport auf Pferden mit Wollmähne und Plüschfell traten die klassischen Jungzüchter-Prüfungen etwas in den Hintergrund. Zu Unrecht, denn auch hier hatte sich Birgit Stute etwas Besonderes ausgedacht: Für Anfänger sowie Kinder und Jugendliche mit Handicap gab es erstmalig eine eigene fünfte Abteilung. Die Teilnehmer dieser Abteilung stellten ihren vierfüßigen Wettkampfpartner ausschließlich an der Hand im Schritt vor.


Für Lüchow-Dannenberg siegte in der Abteilung der jungen Ponykinder Cora Sauer aus Groß Gusborn mit dem Pony Fräulein S. Die beiden sind ein eingespieltes Team, das beim diesjährigen Jungzüchterfinale in Verden Platz neun von 32 möglichen Plätzen errang. Bei der Siegerfeier in Dannenberg wurde ebenfalls ihre Mutter Anja Sauer geehrt, bei der regelmäßig die Jungzüchtertreffen stattfinden.


Aufgrund des großen Zuspruchs wird nun überlegt, Hobby Horsing-Prüfungen auf Jungzüchterveranstaltungen mitanzubieten, berichtete Birgit Stute. Reichlich Publikum sei den großen und kleinen Fans des Steckpferdes 2.0 auf der Bezirksmeisterschaft in Luhmühlen gewiss, soll Jürgen Stuhtmann, stellvertretender Vorsitzender des Lüneburger Bezirksverbandes, laut gedacht haben. Der Mann mit dem großen Herz für Jungzüchter (Foto unten rechts) war wie viele andere Zuschauer und Begleiter zum Trainingstag gekommen. Insgesamt nahmen 32 Hannoveraner Jungzüchter aus dem Bezirk Lüneburg sowie Mecklenburger Jungzüchtern am Trainingstag teil. Gerichtet wurde von Malene Meyer, Miriam Accetti, Alice Brilmayer, Lea Tapper, Marilla Schumacher und Lina Kastens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Text: B. Helmcke, Fotos: privat - 3. Oktober 2019


  • Wer wagt, gewinnt

      Hannoveraner-Jungzüchter ermittelten ihre Kreismeister – Training mit der ehemaligen Lüneburger Bezirksverbandsvorsitzenden

 


Strahlen mit ihren gelben Poloshirts um die Wette (von links): Laura Häusler, Saskia Häusler und Cora Sauer. Mit den neuen Kreismeisterinnen freuen sich Richterin Malene Meyer (links) und Jugendsprecherin Birgit Stute.

 

„Die höchste Punktzahl für die Präsentation seines Pferdes bekommt nicht der, der eine sichere Runde läuft, sondern derjenige, der etwas wagt“, erklärte Richterin Malene Meyer auf den Kreismeisterschaften der Hannoveraner-Jüngzüchter im Dannenberger Hermann-Stolte-Stadion. Besonders gut darin, sein Pferd schwungvoll vorzustellen und angemessen zu reagieren, wenn es angaloppiert oder zur Seite springt, waren Cora Sauer aus Groß Gusborn sowie die Geschwister Saskia und Laura Häusler aus Nebenstedt. Sie wurden am Maifeiertag zur Meisterin ihrer Altersklasse gekürt.

 

Cora gewann die Klasse der jüngeren Ponykinder mit 80,40 Punkten. Die Elfjährige lenkte ihre vierbeinige Wettkampfpartnerin mit Namen Fräulein S selbstbewusst durch die Dreiecksbahn. Höchstbenoteter Starter bei den älteren Ponykindern war die vierzehnjährige Saskia mit 74,75 Punkten. Sie hatte Kleinpferd Hidalgo zu jeder Zeit unter Kontrolle. Die meisten Punkte des Tages aber erzielte Laura. Die Siebzehnjährige startete in der Klasse der jüngeren Pferdeführer. Sie erzielte mit Pferd Penelope 84,80 Punkte und war die Beste im Theorieteil.

Denn neben der Präsentation an der Hand und einem gepflegten Äußeren von Vorführer und Pferd sind das Wissen des Jungzüchters rund um die Zucht und Haltung ausschlaggebend für eine gute Platzierung.

 

Bei der Vergabe der Punkte wurde Richterin Meyer von Anne-Christin Möller-Jonas unterstützt. Meyer war jahrelang Jungzüchter-Vorsitzende des Lüneburger Bezirksverbands. Nach dem Wettbewerb erteilte sie den Kindern und Jugendlichen noch eine Trainingseinheit. „Jetzt sind wir bestens für die weiteren Wettkämpfe aufgestellt“, freute sich Jungzüchtersprecherin und -trainerin Birgit Stute.

 

Ergebnisse Kreismeisterschaften Jungzüchter 2019:

„Pony jung“: 1. Cora Sauer aus Groß Gusborn (80,40 Punkte), 2. Elly Weber, Groß Gusborn (72,2), 3. Anne Siemke, Breese in der Marsch (70,40)

„Pony alt“: 1. Saskia Häusler aus Nebenstedt (74,75 Punkte), 2. Marie Franz, Hitzacker (72,30), 3. Lena Stricks, Quickborn (71,60)

„Pferd jung“: 1. Laura Häusler aus Nebenstedt (84,80 Punkte)

Text und Foto: B. Helmcke – 5. Mai 2019


  • „Veredler der Extraklasse“

      Shalimaro hat seine Box auf der Deckstation Splietau bezogen

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntagvormittag trafen sich gut sechzig Hannoveraner-Freunde, um den neu aufgestallten Deckhengst Shalimaro in Augenschein zu nehmen. Als „Veredler der Extraklasse“ bezeichnete Gestütsoberwärter Eckhart Wrede den kecken Fuchs.


Vorgestellt wurde der Sunset Boulevard xx -Sohn aus einer Graf Sponeck-Mutter an der Hand. Der Halbblüter schloss seine Hengstleistungsprüfung als Reservesieger ab – in der Disziplin Springen setzten ihn die Richter an die Spitze der Prüflinge. Der Splietauer Neuzugang ist für das Hannoveraner Springpferdeprogramm zugelassen. Seine Nachkommen sind sowohl in der Dressur als auch im Springen bis zur Klasse M erfolgreich. Der einundzwanzigjährige Vererber entspringt, wie der dreifache Bundeschampion Lissaro van der Helle, dem Stutenstamm der Serone.


Die Ankunft des Hengstes auf der Station Splietau läutet traditionell das neue Zuchtjahr ein. Zu der Veranstaltung hatten die Deckstelle und die Arbeitsgemeinschaft der Pferdezuchtvereine Lüchow, Dannenberg und Gartow eingeladen. Für gut vier Monate beziehen Eckhart Wrede und Beschäler Shalimaro die hiesige Außenstelle des Niedersächsischen Landgestüts Celle.
Text und Deckstellen-Foto: B. Helmcke, andere Fotos: Niedersächsisches Landgestüt Celle – 11. März 2019


  • „Ein ganz hohes Niveau“

      Lüchow-Dannenbergs Hannoveraner-Züchter beeindruckten mit tollen Pferden auf der Kreistier- und Gewerbeschau.
      Auch die Jungzüchter erhielten gute Noten.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lüchow-Dannenberg ist eine Pferde-Region. Eine Züchter-Region: Tiere aus hiesigen Ställen genießen weltweit einen hervorragenden Ruf, und die besten Tiere erzielen auf Auktionen regelmäßig Höchstpreise. Da verwunderte es nicht, dass bei der Kreistier- und Gewerbeschau in Dannenberg die Pferde besonders viel Aufmerksamkeit genossen – ganz egal ob sie Kutschen zogen, als Quadrille auftraten oder sich dem scharfen Auge der Wertungsrichter stellten. Stets waren die Ränge voll, wenn Hufe über den Rasen des Hermann-Stolte-Stadions trappelten.

 

Entsprechend schwer war die Aufgabe für die Preisrichter der Hannoveraner-Leistungsschau, Thorsten Hogrefe aus Rethem an der Aller und Stefan Blanken aus Hepstedt. Fast 50 Tiere galt es für sie in sieben Klassen zu bewerten, eine verantwortungsvolle Aufgabe, vor allem, weil auf der Schau „ein ganz hohes Niveau“ präsentiert werde, so Thorsten Hogrefe. Zumal es ja nicht nur um die Auszeichnungen als Sieger der Wettbewerbe ging, sondern auch um die Biografien der Tiere, in denen die Teilnahme und die Platzierungen beziehungsweise Bewertungen bei eben solchen Wettbewerben eine große Rolle spielen.

 

Etwa für die Finest/Benetton Dream-Tochter aus dem Stall von Uwe Brennstuhl aus Seerau in der Lucie. Die zweijährige Stute ging als Reservesiegerin der jüngeren Klasse aus dem Wettbewerb hervor, nur knapp geschlagen von der vierjährigen Fürstbischof/Sir Donnerhall-Tochter Frahja (Foto rechts oben) von Ilse und Wilhelm Niebel aus Quartzau. Bei den älteren Stuten ging der Reservesieg an Roberta Flac, eine Royal Blend/Federweisser-Tochter aus der Zucht von Anke Mertens aus Mützen, die im Stall von Sonja Schulz in Uelzen steht. Die Siegerstute dieser Klasse kommt auch aus Uelzen: Queen Latifa, eine siebenjährige Quaterback/Hohenstein-Tochter (Foto links oben) aus der Zucht von Alexandra und Wilhelm Siekmann aus Emmerthal, die im Stall von Sarah und Jan Glaubitt in Vietzen steht. Als bestes Halbblut ging Lilly (Foto links unten) aus der Zucht und dem Stall von Dr. Bianca Helmcke aus Teichlosen aus dem Wettbewerb hervor, eine dreizehnjährige Lauries Crusador xx/Sherlock Holmes-Tochter. Die beste Pferdefamilie der Schau (Foto rechts unten) stellte Anke Mertens vor, die mit der Edward/Federweisser-Tochter Edda Fine, Roberta Flac und der Federweisser/Borneo-Tochter Felicitas gleich drei ganz hervorragende Stuten präsentierte. Hier geht es zur Ergebnisliste.

Mit mehr als soliden Leistungen hatten am Tag zuvor schon die Hannoveraner- Jungzüchter ihre Ponys und Pferde vorgeführt. Bei dem Wettbewerb des Nachwuchses, den Ineken Stute und Lina Wojahn beurteilten, geht es weniger um die Qualität der Pferde, als um die Leistung des Vorstellers und dessen Fähigkeit, seinen Vierbeiner möglichst rassetypisch zu präsentieren. So ergibt sich die Gesamtnote aus den Bereichen Theorie, dem Herausgebrachtsein des Pferdes sowie dem Aufstellen und Vormustern des Tieres im Trab auf der Dreiecksbahn. Die Tagesbestleistung erzielte mit 43 Punkten die 14-jährige Julina Wrede aus Künsche (Foto Sieger rechts), die die Klasse der Pferde gewann. Aber auch die Sieger in den Ponyabteilungen hatten gute Ergebnisse erzielt. Die Abteilung der älteren Führer gewann die 13-jährige Saskia Häusler aus Nebenstedt (Foto Sieger rechts) mit 41 Punkten, bei den Jüngeren siegte Felix Harder aus Platenlaase (Foto Sieger Mitte). Der 13-jährige Rollifahrer war von den Richterinnen aufgrund des Handicaps in diese Klasse einsortiert worden. Wie der Junge sein Pferd vorstellte? Er suchte sich im Vorfeld des Wettbewerbs eine Teilnehmerin aus, deren Vorführnoten auf Felix‘ Punktestand übertragen wurden. Offenbar hatte er eine gute Wahl getroffen. Neben Felix Harder waren noch zwei weitere Teilnehmerinnen mit Handicap im Feld der 15 Jungzüchter dabei. „Premiere im Bereich des Hannoveraner Verbandes“, informierte Lina Wojahn.

 

Ergebnisse Jungzüchter-Wettbewerb

Pony I: 1. Felix Hader (42 Punkte), 2. Cora Sauer (39,5), 3. Anne Siemke (38)

Pony II: 1. Saskia Häusler (41), 2. Lynn Kröcher (40), 3. Marie Sophie Franz (39,5)

Pferd: 1. Julina Wrede (43,5), 2. Jörne Sauer (41,5), 3. Laura Häusler (40,5)














Text:
D. Muchow und R. Groß, EJZ, Fotos Stuten: B. Helmcke, Fotos Jungzüchter: D. Muchow – 6. Dezember 2018